Müll

Müll. Blaue und gelbe Säcke soweit das Auge reicht. Der Rest in Kartons. In Klarsichtbeuteln, die nur mit einem kleinen Knoten verschlossen sind. In Plastiktüten von Aldi. Vom Pennymarkt. Dann Berge von Tetrapacks, Milchkartons, pfandfreien Plastikflaschen. Arsenale von Weinflaschen, braune, grüne. Halbvoll. Schimmelige Brote, Wurstzipfel und Käseränder. Gesammelter Wohlstand. Dazu ein beißender Gestank, der sich nicht mehr weglüften lässt. Der faulig in die Möbel gezogen ist. Der süßlich im Teppich sitzt. Im Fell der Katze. Überall. Die Pest.

Und dann wieder nur Ausreden. Ja. Wir hatten Gäste. Eine Riesenfeier. Renovierungsarbeiten. Ausmistung. Umstrukturierung. Streik der Stadtreinigung. Humbug.

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