Links zwo drei
Freitag, Mai 23rd, 2008Es schlief der Generalmajor,
im Büro, auf seinem Ohr.
Es war das Linke glaube ich,
denn als ich klopfte und er sich
berappelte in letzter Not,
das linke Ohr war leuchtend rot.
Es schlief der Generalmajor,
im Büro, auf seinem Ohr.
Es war das Linke glaube ich,
denn als ich klopfte und er sich
berappelte in letzter Not,
das linke Ohr war leuchtend rot.
Am Ende ihres segenreichen, langen und gesunden Lebens muss die alte Mutter nun doch ihren letzten und schwersten Gang antreten. Auf ihrem Sterbebette, dem Herrgott bereits ganz nah, bittet sie ihren Sohn noch einmal zu einem letzten Gespräch. „Sohn“, sagt sie, „dein Vater, Gott habe ihn selig, hat einst immer gesagt, ich sei so gesund und agil, dass ich mit Sicherheit noch meine Enkel überleben werde. Jetzt muss ich deinen Vater doch noch enttäuschen.“
„So ein Quatsch“, antwortet ihr Sohn kopfschüttelnd, streichelt ihre gedorrten Hände und ruft: „Dörthe! Manuel! Ihr müsst der Oma einen Gefallen tun!“
„Kommen Sie herein und legen Sie ab. Nehmen Sie bitte Platz. Machen Sie es sich bequem. Fühlen Sie sich wie… Nichts anfassen! Verdammt noch mal!“.
Nichts ist grausamer
als die Wahrheit.
Geliebte. Lüge.
Du sagst, dass dies nicht anständig sei.
Du sagst, du wärst nicht mehr länger dazu bereit.
Du sagst, du würdest keine Eier mehr mit Matsch und kleinen Federn bekleben.
Nur, damit diese total natürlich aussehen, flüsterst du.
Du sagst, dies sei eine böse Welt.
Eierwelt, sagst du.
Ich frage, ob du deinen verdammten Job behalten willst.
Biowelt, fluchst du.
Dann tauchst du einen weiteren winzigen Federkiel in den Leim.
A: Er zog seinen teuersten Anzug an, legte sich in seine selbst geschaufelte Grube und bat mich diese über ihm zuzuschütten.
B: Er zog seinen billigsten Anzug an, legte sich in seine selbst geschaufelte Grube und bat mich diese über ihm zuzuschütten.